Wege gehen-Balance finden

Das Lama

Lamas gehören zur Gattung der Neuweltkameliden und kommen ursprünglich aus den Anden. Sie wurden vor ca.7000 Jahren domestiziert. Sie wurden als Lastenträger eingesetzt und ebenso zur Fleisch- und Wollgewinnung genutzt.

Mittlerweile sind diese Tiere in vielen Regionen der Welt zu finden, als Trekkingbegleiter, Landschaftspfleger oder auch in Tierparks.
In den letzten Jahren werden sie auch in Deutschland populär, hier nicht nur als Wanderbegleiter oder Landschaftspfleger sondern im Einsatz als Coachingpartner und Therapiebegleittier.

Warum sind sie so beliebt als Trainingspartner?

Der Umgang mit Lamas initiiert die Aktivierung und Bewußtwerdung unserer Sinne. Lamas sind sensible, aufmerksame, selbstbewußte Tiere, die auf der einen Seite sehr neugierig, aber andereseits auch distanziert sind.

Durch dieses Verhalten bieten sie dem Menschen eine vertrauenserweckende, unaufdringliche Kontaktaufnahme an.
Sie strahlen eine natürliche Ruhe aus, haben sanftmütige Augen und anmutige Bewegungen. Ihre häufigsten Lautäußerungen sind ein Summen, das in keinster Weise laut oder erschreckend ist.
Das weiche Fell lädt zum Streicheln ein.
Als Fluchttiere können sie Situationen sehr schnell erfassen und sich dementsprechend anpassen.
Sie spiegeln deutlich das Verhalten des Gegenübers und beim achtsamen Beobachten und Gehen mit den Tieren erkennen wir schnell unsere eigene Balance.

Lamas tragen eine erhabene Gelassenheit in sich, die sich im Kontakt mit den Tieren schnell überträgt.